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Neak Pean

Neak Pean

Die Welt ist gesäumt von einigen Bäumen,
ist ein rechteckiges Bassin,
in das steinerne Stufen führen,
bewacht von Löwen.
Niemand schwimmt, denn
die Welt ist untergegangen.

(aus: Das schöne Auge des Betrachters)

Cover 209x300 Neak PeanNeak Pean ist eine künstliche Insel im Zentrum des mittlerweile trockenen Nördlichen Baray, eines künstlichen Staubeckens im Tempelgebiet von Angkor in Kambodscha. Das Ensemble entstand Ende des 12. Jahrhunderts. Das Ufer der inneren Tempelinsel zieren Darstellungen zweier Naga – daher der (moderne) Name Neak Pean („ineinandergewundene Schlangen“). Den Fuß des Tempelturms umgeben Abstraktionen sich öffnender Lotusblütenblätter, das Heiligtum selbst erinnert an eine emporstrebende Lotusknospe. Unmittelbar östlich des Tempelturms, auf einem Dammweg, steht eine Sandsteinplastik des Pferdes Balaha, einer Inkarnation des Bodhisattva Lokeshvara. Die vier peripheren Becken liegen etwas tiefer als das zentrale Becken; mit diesem sind sie durch vier Brunnenkammern verbunden; als Wasserspeier dient im Süden ein Löwenkopf. Vermutlich symbolisiert das Ensemble den auf dem Himalaja gelegenen See Ananvatapta, dessen glückbringendes Wasser sich in die vier heiligen Ströme Ganges, Indus, Oxus und Tarim ergießt – ursprünglich hieß die Anlage Rajyasri („Glück des Königreiches“). (Wikipedia)

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