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P1000721c 150x150 NachrichtenIn festlichem Rahmen wurde am 26. November in Karlsruhe der Hermann-Hesse-Förderpreis verliehen. Professor Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann hielt die Laudatio auf den Förderpreisträger Christophe Fricker, der für seinen Gedichtband Das schöne Auge des Betrachters ausgezeichnet wurde. Berichte in den Badischen Neuesten Nachrichten und der Rhein-Neckar-Zeitung verweisen auf den Abend. Fotos und Links zu weiteren Berichten finden Sie hier. Die Abbildung links zeigt Schmidt-Bergmann, Fricker, Hauptpreisträger Alain Claude Sulzer und Karlsruhes berbürgermeister Heinz Fenrich.

Hesse 150x150 NachrichtenDer mit 5.000 Euro dotierte Hermann Hesse Förderpreis geht in diesem Jahr an den 1978 in Wiesbaden geborenen Autor Christophe Fricker für Das schöne Auge des Betrachters. Der Lyriker zähle mit seinem Gedichtband zu den großen Hoffnungen der zeitgenössischen Dichtung, begründete die Jury: „In bewusster Anknüpfung an die Gedankenlyrik Stefan Georges“ sprächen Frickers Texte „von Freundschaft und Liebe, kurzum von den Erschütterungen des Herzens in einer Zeit, in der für schöne Seelen wenig Platz ist“. Die Jury lobte Fricker als „hellen Beobachter“, der in „kontrastreichen Denkbildern in musikalischem Duktus und von bilderreicher Wucht die Gefühlskultur stets im Widerstreit mit dem schnöden Materialismus der Epoche“ zeige.

Flyer3a 150x150 NachrichtenIm International and Area Studies Bereich von Bostock Library an der Duke University ist seit Januar 2009 eine dem Buch “Das schöne Auge des Betrachters” gewidmete Ausstellung zu sehen. Die Ausstellung zeigt das Buch als Prozeß: Photos dokumentieren Ereignisse und Personen, auf die sich einzelne Gedichte beziehen. Es folgen Manuskript-Skizzen und Korrekturen, Skizzen der verschiedenen Übersetzer der Gedichte, sodann Entwürfe zu den Illustrationen. Schließlich wird die Produktion des Buches dokumentiert: alternative Cover-Entwürfe, Werbematerialien und am — vorläufigen — Ende einer der Lesungen, auf denen das Buch vorgestellt wurde.

Welt Logo1 150x62 NachrichtenIn der Tageszeitung Die Welt wurde der Gedichtband von Dorothea von Törne besprochen. Sie schrieb unter anderem: “Die Gedichte setzen den Banalitäten der Gegenwart Ideen und Werte entgegen, die fremd wirken, weil sie seit der Romantik vergessen schienen. War die Moderne auf Bruch und Demontage der Tradition aus, bieten Christophe Frickers Gedichte Denkanstöße zu Sinnfindung und Halt.”

Lesung Tuebingen 150x150 NachrichtenAuf einer Lesereise im Sommer 2008 wurde das Buch im Fraenger-Salon in Potsdam, in der Galerie Melnikow in Heidelberg und im Rahmen des Literaturprogramms im Tübinger Kunsthaus vorgestellt. Eine weitere Lesung fand in geselligem Rahmen in Würzburg statt. Mit dabei waren auch andere Autoren des Verlagshauses J. Frank, nämlich Dominic Angeloch, Dimitris Lyacos und Johanna Melzow sowie der Verleger selbst.

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier.

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