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Er war jung und brauchte das Geld
Der New Yorker Broker Forrest wird an der Spanischen Treppe in Rom von dem 17jährigen, sizilianisch-stämmigen Marcello erst angezwinkert, dann angesprochen. Forrest nimmt den Jungen mit nach Hause. Seine Ehefrau ist nach langen Streitereien in die USA zurückgekehrt, die Wohnung leer, das Bett bereit. Forrests amerikanischer Freund Robert hatte ihm erklärt, dass wechselnde Beziehungen für römische Jungs so was seien “wie Ice Cream Sodas im Drugstore an der Ecke für ihre amerikanischen Altersgenossen.” Sie freuen sich, unterstellt er, wenn sie ihren kalten, tyrannischen Vätern einen Nachmittag lang entkommen, den Schulstress vergessen und sich mit einem dreißig Jahre älteren Strohwitwer ins Bett legen. Und sie freuen sich darauf, ein paar Stunden später soviel Geld zu bekommen, dass sie sich endlich das ersehnte Hemd kaufen können.
Donald Windhams Roman “Zwei Menschen” löste 1965 einen Skandal aus. Auch heute ist er problematisch. In der Art und Weise, wie er problematisch ist, verdeutlicht er dem Leser ungewollt die blinden Flecke zwischenmenschlicher Begegnungen.
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