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	<title>Aufenthalte&#187; Aufenthalte &#8212; Belletristik Archiv</title>
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	<description>Christophe Fricker über Freundschaft in Zeiten der Mobilität</description>
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		<title>Die Boten des Todes</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<description><![CDATA[Neue Versionen von Grimms Märchen Im Rahmen des deutsch-israelischen Austauschprojektes »Alltag« ist eine weitere literarische Perle im Verlagshaus J. Frank &#124; Berlin entstanden: die Lyriksammlung »Märchenland«. Die beteiligten Autoren setzten sich mit den Märchen der Gebrüder Grimm auseinander, brachten ihre prosaische Form auf eine lyrische...


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			<content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Versionen von Grimms Märchen</h3>
<p>Im Rahmen des deutsch-israelischen Austauschprojektes »Alltag« ist eine weitere literarische Perle im Verlagshaus J. Frank | Berlin entstanden: die Lyriksammlung »Märchenland«.</p>
<p><a href="http://www.aufenthalte.info/wp-content/uploads/2010/03/QH_17-Teaser_01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1119" title="QH_17-Teaser_01" src="http://www.aufenthalte.info/wp-content/uploads/2010/03/QH_17-Teaser_01-150x150.jpg" alt="QH 17 Teaser 01 150x150 Die Boten des Todes " width="150" height="150" /></a>Die beteiligten Autoren setzten sich mit den Märchen der Gebrüder Grimm auseinander, brachten ihre prosaische Form auf eine lyrische Ebene und begaben sich in die mitunter ambivalenten Bereiche des kulturellen Gedächtnisses in Deutschland und Israel. In beiden Kulturen spielen Märchen eine bedeutende Rolle.</p>
<p>Die Gedichte der deutschen und israelischen Autoren werden von den Illustrationen junger israelischer Künstler der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem ergänzt. Auch den Illustratoren unter der künstlerischen Leitung von Felix Scheinberger dienten die Originalmärchen als Inspirationsquelle; die Ergebnisse stehen gleichberechtigt neben den Gedichten.</p>
<p>In Wort und Bild werden die Märchen ihrer Vergangenheit entrissen und inhaltlich wie formal in die Gegenwart überführt. Die Anthologie zeigt nicht zuletzt, dass den Themen der Märchen Urbilder zugrunde liegen, die – ganz ohne überbordende Interpretationsversuche – auch den heutigen Alltag in Israel und Deutschland zu spiegeln imstande sind; dies zeigt sich an den  über zwanzig farbigen Illustrationen ebenso wie an den Gedichten.</p>
<p>Christophe Fricker schreibt Grimms allegorisches Märchen &#8220;Die Boten des Todes&#8221; neu: Ein Bodybuilder, der den Tod kurz und klein schlägt, und ein verträumter Berliner, der ihm mit einem Bier vom Rewe wieder auf die Beine hilft, sind die Hauptpersonen. Da es sich um ein episches Thema handelt, wird das Ganze im Blankvers gestaltet.</p>
<p><strong>Weitere beteiligte Autoren:</strong><br />
Dominic Angeloch, Nora Bosson, Tom Bresemann, Jan Decker, Alexander Græff, Stefan Heuer, Lilly Jäckl, Einav Katan, Janine Lancker, Swantje Lichtenstein, Johanna Melzow, Tal Nitzan, Marion Poschmann, Ulrike Almut Sandig, Yaara Shehori, Mati Shemoelof, Lutz Steinbrück, Thien Tran, Asmus Trautsch und Philipp Weber.</p>
<p><a href="http://www.aufenthalte.info/wp-content/uploads/2010/03/JüdischeAllgemeine.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1228" title="JüdischeAllgemeine" src="http://www.aufenthalte.info/wp-content/uploads/2010/03/JüdischeAllgemeine.jpg" alt="JüdischeAllgemeine Die Boten des Todes " width="340" height="37" /></a>Das Buch wurde am 29. April 2010 in der Jüdschen Allgemeinen <a title="besprochen" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7300" target="_blank">besprochen</a>.</p>
<p><a href="http://www.belletristik-berlin.eu/index.php?id=14"><img class="size-medium wp-image-766 alignright" title="Schreibmaschine" src="http://www.aufenthalte.info/wp-content/uploads/2010/03/Schreibmaschine.jpg" alt="Schreibmaschine Die Boten des Todes " width="95" height="92" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Märchenland</strong><br />
<strong>Einfach beim Verlag bestellen &#8212; klicken Sie auf das Logo:</strong></p>
<p>Quartheft 17 der Bibliothek Belletristik<br />
100 Seiten | Hardcover<br />
ISBN: 978-3-940249-12-8<br />
Preis: 26,90 €</p>


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		<title>Die Gabel abgeben</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 22:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Johanna Schuster-Craig]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Denken ist eine Backstein-Mauer. Sex ist ein Kuchen. Gender ist ein Polo-Hemd. 


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Johanna Schuster-Craig</p>
<p><strong>“Rubin argumentiert: ‘Die neuere sexualwissenschaftliche Forschung hat sexuelles Verhalten vergeschichtlicht und eine konstruktivistische Alternative zu sexuellem Essentialismus geschaffen. Die entsprechenden Untersuchungen beruhen auf der Annahme, dass Sexualität gesellschaftlich und historisch konstituiert und nicht biologisch verfügt wird.’ Im Folgenden möchte ich diese konstitutiven Konstruktionalismen untersuchen.”</strong></p>
<p>Gayle Rubin ordnete ihr denkendes, sexuelles Universum mit Hilfe von Linienzeichnungen von Backstein-Mauern und Tortendiagrammen. Bewegliche Wände gerader Steine und Stücke vom Sex/Gender-Käsekuchen. Greif ordentlich zu, kaue, schlucke, und hol dir dann noch mehr. Brich dir einen Zahn ab, wenn du versuchst, einen Backstein zu kauen. Wenn du ihn ausspuckst, bekommst du: eine Million Kontakte und einen Mund, der anfängt zu bluten.<br />
Denken ist eine Backstein-Mauer.<br />
Sex ist ein Kuchen.<br />
Gender ist ein Polo-Hemd. Ein Polo-Hemd, dessen Ärmel zu lang und zu weit sind, der Kater nach einem Aufenthalt in der Herrenabteilung, bevor die dritte Tasse Kaffee es schließlich sonnenklar macht, dass auch die allergrößten Hoffnungen niemals ein Herrenhemd ausfüllen werden. Ein Meter sechzig groß und wenns hoch kommt zweiundachtzig Kilo: Alles, was sie in der Mall verkaufen, ist zu GROSS. Scheiße, wo kaufen eigentlich kleine Männer ihre Sachen? Mix and match, andro-chic, irgendeinen bescheuerten Namen wird es schon geben, der es modisch macht. Du bist obenrum ein Medium-Junge, Größe 10/12, mit einer 71-Zentimeter-Hüfte und Beinen, die ein paar Zentimeter zu lang für die Jeans sind, die sie Teenagern verkaufen. Schmeiß sie nicht in den Trockner, dann gehn sie auch nicht ein. Die Baumwolle soll sich mal locker machen.<br />
Aber dein jugendliches Äußeres leistet dir gute Dienste. Bei deinem jungen Kieferknochen, dem klaren Profil, ist es kein Wunder, dass dir Leute was zu essen machen wollen. Kinder denken, du bist cool, weil du aussiehst wie ein großes Kind, und das ist auf jeden Fall besser als auszusehen wie ein Erwachsener, besonders weil du es nie hinbekommen würdest, resigniert auszusehen. Und wenn du versuchst, mit den Café-Besitzern in Etiler, in Istanbul, Türkisch zu sprechen, dann lächeln sie immer. Sie legen eine starke, dicke Männerhand – die Art von Hand, die du ganz bestimmt nicht hast – auf deine knochige Schulter, kneifen dich und lächeln.<br />
Erwachsene Frauen lächeln dich auch an. Sie versuchen, dich aus der Damentoilette zu befördern, aber sie lächeln dabei und keifen nicht. Du siehst so klein aus, so harmlos, so jung, so nach Junge, dass sie dich anlächeln und dich yavrum nennen, dich bei der Schulter packen und dich den Gang entlang zur anderen führen, zur tuvalet mit deinem Namen drauf. Bay.<br />
In Deutschland keifen sie. Zwölf Mädchen, noch nicht mal Teenager, ganz außer sich, die sich durch deine Anwesenheit auf ihrer Toilette in ihrer Würde angegriffen fühlen, keifen dich an, dass DAS HIER das MÄDCHEN-Kloist, und dann schnappen sie gruppenschockiert nach Luft, wenn du einfach diesen langen, tiefen, gedehnten deutschen Ton loslässt: ja-aaaaaaaaa. Ich. WEISS.<br />
In den USA kannst du sie zum Tanzen bringen. Stell dich einfach da hin, ans Waschbecken, wo sie dich sehen können, wenn sie die Tür aufmachen, und dann gibt es einen Exkrete-Foxtrott: Reinkommen. Gucken. Warten, rumdrehen. Rausgehen, nachsehen, wieder reinkommen. Noch mal. Reinkommen, gucken, warten, rumdrehen, rausgehen, nachsehen, wieder reinkommen.</p>
<ul>
<li>Dies ist ein Ausschnitt aus einem längeren Prosa-Stück zum Thema, an dem Johanna Schuster-Craig derzeit arbeitet. Es soll in der Zeitschrift <em><a title="Belletristik" href="http://www.belletristik-berlin.de/" target="_blank">Belletristik</a></em> erscheinen. Übersetzung von Christophe Fricker.</li>
</ul>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Alltag</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 22:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>

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		<description><![CDATA[Johannes Frank gebührt alles Lob für seine deutsch-jüdische Literaturarbeit im Rahmen des Projekts Alltag. Das entsprechende Heft der Zeitschrift Belletristik ist ja schon eine Weile raus, aber man hört, daß es weitergeht. Das ist eine gute Nachricht für alle Beteiligten. Von mir im Heft eine...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes Frank gebührt alles Lob für seine deutsch-jüdische Literaturarbeit im Rahmen des Projekts Alltag. Das entsprechende Heft der Zeitschrift Belletristik ist ja schon eine Weile raus, aber man hört, daß es weitergeht. Das ist eine gute Nachricht für alle Beteiligten. Von mir im Heft eine kleine Prosa namens &#8220;Kajak und Kaffee&#8221; &#8212; meine erste&#8230; Das Heft kann <a href="http://www.belletristik-berlin.eu/index.php?id=90" target="_blank">hier</a> bestellt werden.</p>


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