Aufenthalte » Einträge verschlagwortet mit "stefan george"
Was ist eigentlich das Lyrische Du?
Alle reden vom lyrischen Ich. Nur ich nicht. Mich interessiert, ob es eigentlich auch ein lyrisches Du gibt. Gedichte, in denen ein Du vorkommt, sind seltener geworden, aber es gibt sie. Wenn wir einander ein Gedicht vorlesen, in dem ein Du vorkommt, verändert sich unsere Beziehung. Das Gedicht wird zum Spielfeld, auf dem wir, Leser und Hörer, zusammenkommen. Wir wetteifern miteinander in der Deutung des Gedichts. Wir wenden es auf unsere eigenen Leben an. Wir spielen … Den ganzen Artikel lesen »
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Manuel R. Goldschmidt (1926-2012)
“A world dies when a person dies”, beginnt ein Gedicht von Dick Davis. Manuel R. Goldschmidt ist gestorben, und auch mit ihm geht eine Welt zuende. Diese Welt war Dichtung und Freundschaft. 1926 in ein großbürgerlich-künstlerisches Haus in Berlin geboren, lernte Manuel, der damals noch Fritz hieß, durch seinen jüdischen Vater die Farbenpracht von Pontormo und Bronzino schätzen. Mit seinem Bruder Peter, der später ein bemerkenswerter Maler und Zeichner wurde, studierte er die Kunstbücher seiner … Den ganzen Artikel lesen »
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FAQ “Stefan George: Gedichte für Dich”
Was ist “Stefan George: Gedichte für Dich?” Ein Buch von Christophe Fricker, in dem er das Werk des Dichters Stefan George vorstellt. George hat etwa zwischen 1890 und 1930 Gedichte geschrieben, übersetzt und einen engen, sich immer wieder wandelnden Freundeskreis um sich gebildet. Er hat die Strömungen der literarischen Moderne gekannt, aber eine Alternative zu ihnen entwickelt. Seine Gedichte wollen und können dem Leser etwas bedeuten. Zu seinen begeisterunsgfähigsten Lesern gehörten die Brüder Stauffenberg, eine Gruppe … Den ganzen Artikel lesen »
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George und Grönemeyer
Stefan George, Georg Lukács, Herbert Grönemeyer und Tocotronic wollte ich seit langem in einer Glosse vereinen. Worum geht’s? Du schlank und rein wie eine flamme Du wie der morgen zart und licht Du blühend reis vom edlen stamme Du wie ein quell geheim und schlicht So beginnt das letzte Gedicht von Stefan George. Und da gibt es eine dunkle Seite, obwohl das Gedicht so hell ist und schön. Es ist kunstvoll gebaut und feiert einen schönen, vielleicht auch selbst gut … Den ganzen Artikel lesen »
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Was heißt beim Schreiben eigentlich “Handwerk”?
Es gibt zwei Berufe, die man in Deutschland nicht lernen darf. Wer sie lernt, wird schief angesehen. Ich spreche nicht von der Prostitution, allerdings nur deshalb nicht, weil ich mir nicht ganz sicher bin, ob man sie als Beruf bezeichnen sollte. Die beiden Berufe, die ich meine, sind Politiker und Schriftsteller. „Berufspolitiker“ ist ein Schimpfwort. Es suggeriert, daß dem Betreffenden die Lebenserfahrung fehlt, die er sich in einem anderen Beruf erworben hätte. Der Politiker soll … Den ganzen Artikel lesen »
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Neue Webseite zu Stefan George
Stefan George lädt uns ein: „Komm in den totgesagten park und schau“. Werden wir mitgehen? Kennen wir seine Gedichte, das totgesagte, längst wieder lebendige Land seines Werks? Es ist uns heute nah: George kritisiert den rücksichtslosen Kapitalismus und die Verantwortungslosigkeit vieler (un-)menschlicher Beziehungen, den Aktionismus von Politikern und die Naturzerstörung durch Industriebetriebe. Können wir George vertrauen? Einem Dichter, dessen Worte so viele verschiedene Bedeutungen haben? Stefan Georges Freunde haben sich auf sein Wort verlassen. Sie haben … Den ganzen Artikel lesen »
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Deutsche Bäuche
Eckard Kleßmann untersucht den Begriff Goethes von seinen Zeitgenossen – und umgekehrt. Rezension des Buches “Goethe und seine lieben Deutschen” aus Eichborns Anderer Bibliothek. Von Christophe Fricker „Goethe und seine lieben Deutschen“ – da fühlt man sich sofort ertappt, sitzt gerade und erwartet das Urteil des Nationaldichters, der von seiner Nation nicht viel hielt. Er machte sich lustig über ihre ständige Suche nach dem Nützlichen: „Wenn man ihnen eine Blume zeigt, … Den ganzen Artikel lesen »
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Stefan George: Dichtung — Ethos — Staat
Im Potsdamer Verlag für Berlin-Brandenburg ist der von Bertram Schefold und Bruno Pieger herausgegebene Band Stefan George: Dichtung — Ethos — Staat erschienen. Er schließt an eine Reihe aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu Georges Werk an, vor allem an den 2006 von dem Philosophen Manfred Riedel vorgelegten Band Geheimes Deutschland. Stefan George und die Brüder Stauffenberg. Riedels Studie zeigt Georges Dichtung und die davon inspirierten Freundeskreise als Verfechter eines noch verborgenen europäischen Deutschlands. Nationalistischer Verengung genauso … Den ganzen Artikel lesen »
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Stefan George nach der Odenwaldschule
In den vergangenen Wochen sind Missbrauchsfälle an einigen der angesehensten deutschen Bildungseinrichtungen bekannt geworden. Diese Institutionen waren teils genau deshalb so angesehen, weil Lehrer dort ein enges persönliches Verhältnis zu ihren Schülern aufbauten. Kleine Klassen, Betreuung nicht nur im Unterricht, Ausrichtung des Unterrichts an einem Menschenbild und nicht nur an Leistungsstandards — dies galt als ihre Stärken. Das Verhältnis von Lehrenden zu den mit ihnen Lernenden ist unvermeidlich ein persönliches. Es findet im Rahmen eines … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Stefan George



