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Tom Wolfe 80
Kaum einer kennt das Innenleben von New York so gut wie er. Die geldgierige Börsenwelt der Achtziger, auf die wir seit dem letzten Remake mit neuem Groll schauen, hat der große Reporter und Romancier Tom Wolfe schon in „Fegefeuer der Eitelkeiten“ (1987) genüsslich seziert. Sherman McCoy, Wolfes Protagonist, ist der Gordon Gecko der Literatur.
McCoy war nicht der erste Insider, den sich der Erfinder des epischen Docutainment vorgenommen hatte. In „Das gemalte Wort“ hatte er sich 1975 der amerikanischen Künstlerszene gewidmet, einer Mafia aus 3000 Leuten, von denen nach Wolfes Meinung nur etwa 300 nicht in New York leben.



