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Übersetzer

Flut: Das wilde Leben der Gezeiten

Flut Das wilde Leben der GezeitenHugh Aldersey-Williams

Übersetzt aus dem Englischen von Christophe Fricker

München: Hanser, 2017

Klappentext: „Eine Biographie der Gezeiten – Hugh Aldersey-Williams liefert das erste umfassende Werk über den Einfluss von Ebbe und Flut auf den Menschen. Die Hälfte der Menschheit lebt an Küsten – trotzdem wissen wir wenig über die Elementarkraft der Gezeiten. Und das obwohl deren physische Präsenz uns seit jeher beeinflusst und vielleicht sogar unsere DNA miterschaffen hat. Schon Aristoteles brachte ihre Unberechenbarkeit zur Weißglut, und ihre potenziell zerstörerische Kraft wird die Menschheit auch in Zukunft betreffen. Hugh Aldersey-Williams beschreibt, wie der Mensch die Gesetze erforscht, denen das Wasser – und damit auch das Klima – unterworfen ist. Leichtfüßig verbindet er die Wissenschaft von Ebbe und Flut mit großen Erzählungen und Mythen. Nehmen Sie Platz, das maritime Drama mit einer Länge von 12 Stunden und 30 Minuten beginnt.“

„Der Übersetzer Christophe Fricker leistet weit mehr als eine nüchterne Übertragung. Fricker, der auch Lyrik übersetzt, beweist ein gutes Ohr für das poetische Potenzial der Gezeiten.“ (Deutschlandradio Kultur Lesart, 7.3.2017)

„hervorragend übersetzt“ (Sachbuchtrio, 18.4.2017)

„Die Lust des Autors am Formulieren lässt sofort Bilder im Kopf entstehen. Diesen Spaß an der originellen Sprache hat übrigens nicht nur der Autor, sondern auch der ihm ebenbürtige Übersetzer Christophe Fricker.“ (Ö1 Kontext — Sachbücher und Themen, 26.5.2017)
 

Das unerhörte Wort: Antisemitismus in Literatur und Kultur

Christophe Fricker Übersetzungen Martha Helfer Das unerhörte WortMartha B. Helfer

Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Christophe Fricker

Göttingen: Wallstein (Manhattan Manuscripts Bd. 9), 2013

Klappentext: „Eine radikale Neuinterpretation kanonischer literarischer Werke des 18. und 19. Jahrhunderts. Den in Struktur und Form nachweisbaren Antisemitismus von Texten wie Schillers Die Sendung Moses, Achim v. Arnims Isabella von Ägypten, Annette von Droste-Hülshoffs Judenbuche hat die Germanistik zumeist ausgeblendet. Martha B. Helfer legt in diesen und weiteren ausgewählten Werken des 18. und 19. Jahrhunderts eine latent antisemitische Bedeutungsschicht frei. Auch wenn antisemitische Einstellungen einiger der untersuchten Autoren bereits thematisiert wurden, gelten die meisten noch immer als unpolitisch oder philosemitisch. Das unerhörte Wort widerlegt diese Zuschreibung nicht, macht sie aber als unangemessene Vereinfachung kenntlich. Helfers textnahe Lektüren sind eingebettet in eine Darstellung des geistesgeschichtlichen Kontexts, der von der Debatte um die Judenfrage geprägt ist: Zwischen 1749 und 1850 führte das intellektuelle Deutschland hitzige Diskussionen über die Emanzipation der Juden. Sie werfen ein neues Licht auf wichtige Werke der Aufklärung, des Sturm und Drang, der Klassik, der Romantik, des Biedermeier und des Realismus. Der hier nachgewiesene latente Antisemitismus kann nun nicht länger ignoriert werden.“

 

Anatomien: Kulturgeschichten vom menschlichen Körper

Aldersey-Williams Anatomien CoverHugh Aldersey-Williams

Aus dem Englischen von Christophe Fricker

München: Hanser, 2013

— Lizenzausgabe Darmstadt: WBG, 2013.

— Lizenzausgabe München: dtv, 2015.

Klappentext: „Beim abwechslungsreichen Streifzug durch Kulturgeschichte, Medizin, Kunst, Literatur und den ganz normalen Alltag stößt man auf eine Fülle wissenswerter Fakten und spannender Geschichten: von der Leber als dem wahren Sitz der Seele, elektrischen Knochen über kaltblütigen Leichenraub bis hin zu den allerneuesten Experimenten, Körperteile im 3-D-Drucker herzustellen.“

 

Prolls: Die Dämonisierung der Arbeiterklasse

Christophe Fricker Übersetzungen Owen Jones ProllsOwen Jones

Aus dem Englischen von Christophe Fricker

Mainz: VAT Verlag André Thiele, 2012

Klappentext: „Medien und Politiker stempeln eine wachsende unterprivilegierte Bevölkerungsgruppe als rücksichtslos, dumm und kriminell ab. Die Mitglieder dieser Klasse werden mit einem haßerfüllten Wort bedacht: ‚Prolls‘. In seiner grundlegenden Studie untersucht Owen Jones, wie aus dem ‚Salz der Erde‘ der ‚Abschaum der Menschheit‘ werden konnte. Er zeichnet eine komplexe soziale Realität, während er die Unwissenheit und die Vorurteile entlarvt, die die überall zu findende Karikatur des ‚Prolls‘ formen. Owen Jones berichtet von Krisenzentren inmitten der Welt des Wohlstands, von der wachsenden Armut und der Verzweiflung ganzer Gemeinden, deren Lage durch wirtschaftliche und soziale Verschiebungen immer prekärer wird, während die große Politik, von rechts wie von links bestimmt vom Neoliberalismus und Opportunismus, sie aufgegeben hat. Das ‚Proll‘-Stereotyp, so Owen Jones, wird von Politik und Medien benutzt, um die Notwendigkeit realer Veränderungen zu verdecken und die wachsende soziale Ungleichheit zu rechtfertigen. Auf der Basis von Gesprächen mit Politikern, Meinungsmachern und Arbeitern ist ‚Prolls‘ eine scharfe Anklage des Medien- und Politestablishments und das verstörende Porträt der Konsequenzen der sozialen Ungleichheit und des Klassenhasses in modernen Gesellschaften.“

 

Der Jumbojet im Spinnennetz und 99 andere erstaunliche Vergleiche aus der Welt der Wissenschaft

Christophe Fricker Übersetzungen Jumbojet im SpinnennetzJoel Levy

Aus dem Englischen von Christophe Fricker

München: Sanssouci im Hanser-Verlag, 2012

Klappentext: „Wissenschaft ist gar nicht schwer, wenn sie die richtigen Vergleiche gebraucht. Der Jumbojet im Spinnennetz tut genau dies auf unterhaltsame Weise: Wäre das menschliche Herz eine Wasserpumpe, könnte man mit ihm in weniger als 18 Tagen ein olympisches Schwimmbecken füllen. Oder: Besäße der Mount Everest einen Fahrstuhl, bräuchte man eine Viertelstunde, um bis zur Spitze zu gelangen. Voller Humor und graphisch ansprechend erklärt dieses Buch Ereignisse aus der Naturwissenschaft und macht komplexe Sachverhalte verständlich.“

 

Augustinus für zwischendurch

Christophe Fricker Übersetzungen Stephen Cooper Augustinus für zwischendurchStephen A. Cooper

Aus dem amerikanischen Englisch von Christophe Fricker

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2007

Klappentext: „Augustinus ist wohl der beliebteste unter den Kirchenvätern. Er hat die abendländische Philosophie und Theologie geprägt wie kein anderer. Dieser Band führt in seine Grundgedanken ein. Wen auch immer man sich unter Augustinus vorstellt, so gilt er doch allen als ein Denker, der die Tiefen der menschlichen Seele ausgelotet hat – allerdings ist das Ergebnis Gegenstand vieler, oft kontroverser Diskussionen. Nur eines ist klar: Augustinus war ein Pionier auf jenem Gebiet, das später Sigmund Freud auf seine eigene, tiefgründige und oft allzu schnell verworfene Weise erkundet hat. Augustinus wie Freud wurde zu seinen Reisen in die Tiefen des menschlichen Geistes durch das Bedürfnis angeregt, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Die Bekenntnisse sind eine Seelen-Odyssee, die Geschichte der Pilgerfahrt eines Einzelnen durch das Leben. Augustinus vermittelt uns seine Odyssee in Form einer bestimmten Art der autobiographischen Erzählung: als Bekenntnis, als die Geschichte seiner Bekehrung zu Gott.“

 

Living Together: Drei amerikanische Dichter

US-Lyrik in ÜbersetzungDie Neuen Formalisten sind innerhalb der Lyrik aus den USA eine lose, wachsende Strömung, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, Eleganz und Verständlichkeit mit gedanklicher Tiefe und sorgfältiger Beobachtung zu verbinden. Philosophische Meditationen, zynische Alltagskommentare, verspielte Liebesgedichte und kritische Naturbetrachtungen feiern die Fülle der Welt und der Sprache.

Die Autoren und ihre Leser sind Menschen, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben, dass Lyrik ihnen etwas zu sagen hat, dass Lyrik ihnen dabei helfen kann, mit der Welt in Einklang zu kommen, und die zugleich die Fülle der Ausdrucksmöglichkeiten moderner Dichtung nicht missen möchten.

Heft 274/275 stellt Edgar Bowers, Dick Davis und Timothy Steele vor — mit Gedichten in Übersetzung sowie mit Essays, auch von Joshua Mehigan und Robert B. Shaw. Enthalten außerdem: Ausschnitte aus einem längeren Interview mit Dick Davis, geführt von Clive Wilmer.

 

Living Together: Die amerikanischen Dichter Edgar Bowers, Dick Davis und Timothy Steele
Herausgegeben und übersetzt von Christophe Fricker
Amsterdam: Castrum Peregrini 2006 (Heft 274/275)

  • Zur Einführung: „Für Metrum und Blankvers! Die Neuen Formalisten in der amerikanischen Lyrik.“ Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken Heft 699 (Juli 2007): S. 627-632.
  • Informationen darüber, wo diese Dichter in deutscher Übersetzung erschienen sind, finden Sie hier.
  • Dick Davis, Joshua Mehigan und Robert B. Shaw stelle ich in Larkin Terminal ausführlich vor.